Dejan Lazics erfrischende Interpretationen des Klavierrepertoires machen ihn zu einem der außergewöhnlichsten Künstler seiner Generation. Er spielt mit Orchestern wie dem Budapest Festival Orchestra, NDR Sinfonieorchester Hamburg, City of Birmingham Symphony Orchestra, Netherlands Philharmonic, Rotterdam Philharmonic, Helsinki Philharmonic, Swedish Radio Symphony, Danish National Symphony, Chicago Symphony, Atlanta Symphony, sowie dem Australian Chamber Orchestra, dem Netherlands Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel. Konzertreisen führen ihn regelmäßig nach Asien, wo er unter anderem mit NHK Symphony, Yomiuri Nippon, Sapporo Symphony, Seoul Philharmonic und Hong Kong Philharmonic auftritt. Mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Iván Fischer, Andris Nelsons, Robert Spano, John Storgards und Krzysztof Urbanski verbindet ihn eine gute und enge Zusammenarbeit.

 

Die Saison 2016/17 begann mit Lazics Debüt beim Tanglewood Music Festival mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons. Wiedereinladungen führen ihn zum Konzerthausorchester Berlin mit Iván Fischer und auf eine Europa-Tournee mit dem Budapest Festival Orchestra, ebenso unter Iván Fischer. Die Zusammenarbeit mit dem BFO führt ihn außerdem mit vier Konzerten nach China.

 

Er spielt Solo-Rezitale in der Wigmore Hall in London, bei der Schubertiade Hohenems, im Teatro Colón in Buenos Aires, im Melbourne Recital Centre, bei Gilmore und Menuhin Gstaad Festivals, sowie bei „Le Poisson Rouge” in New York.

 

Bei Channel Classics hat er zahlreiche CDs veröffentlicht, darunter die von Kritikern hochgelobte Reihe „Liaisons“. Die jüngste „Liaison“ stellt Werke von C. Ph. E. Bach und Britten einander gegenüber. Seine Live-Aufnahme von Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2 mit dem London Philharmonic Orchestra und Kirill Petrenko wurde mit dem Echo Klassik 2009 ausgezeichnet. Eine CD mit Beethovens Tripelkonzert ist 2015 bei Sony Music erschienen, im Frühling 2017 erscheint eine Solo-CD mit Werken von Franz Liszt bei Onyx Classics.

 

Dejan Lazic ist auch als Komponist aktiv. Seit 2015 ist er beim Musikverlag Hans Sikorski unter Vertrag. Er ist der neueste Komponist, der sich in eine Liste hochangesehener Namen des Sikorski-Katalogs einreiht, unter anderem Schostakowitsch, Prokofieff, Khatchaturian und Shchedrin. Sein Arrangement von Brahms’ Violinkonzert für Klavier und Orchester wurde 2009 mit dem Atlanta Symphony Orchestra und Robert Spano uraufgeführt und von Sikorski neulich veröffentlicht. Er spielte es u.a. bei den BBC Proms, im Concertgebouw Amsterdam, bei den Hamburger Ostertönen, dem Chopin Festival Warschau, in Nord- und Südamerika und in Japan. 

In der Saison 2016/17 wird seine Tondichtung, „Mozart und Salieri“ (nach Alexander Puschkin) in Indianapolis, USA, durch das Indianapolis Symphony Orchestra unter der Leitung von Krzysztof Urbanski, uraufgeführt. In der Saison 2017/18 wird er erneut sein „Klavierkonzert im Istrischen Stil“ aufführen.

 

Dejan Lazic wurde in Zagreb, Kroatien, in eine Musiker-Familie geboren. Er wuchs in Salzburg auf, wo er am Mozarteum studierte. Heute lebt er in Amsterdam.

 

"Das Klavier ist so klar und präzis vom weichen Orchesterklang abgesetzt, dass man die faszinierende Brillanz, das dunkle slawische Pathos und das komplexe Farbenspiel des Pianisten bis in die feinsten Details mitverfolgen kann." - Stereoplay

"Tatsache ist, dass eine so fantastische Klangkultur, Virtuosität und Ausdruckskraft, wie er sie zeigt, ganz aktuell in seiner Beethoven-Einspielung, gerade in der jüngeren Pianistengeneration lange nicht hörbar waren." - Deutschlandradio Kultur 

"Ein brillanter Pianist und begabter Musiker voller Ideen, die er überzeugend umzusetzten weiß." - Gramophone Magazine

"Lazic überzeugt jedoch nicht nur als Bearbeiter, sondern auch als Interpret. Strukturerhellende Klarheit auf der Basis einer hochpräzisen Pianistik verbindet sich in seinem Spiel mit exzellenter Legatokultur und Pianissimo-Sensibilität." - Fono Forum

 

 

“A powerhouse performer whose playing combines strength with beauty.” - The Guardian

 

"...full of poetic, shapely phrasing and vivid dynamic effects that made this music sound fresh, spontaneous and impassioned" - The New York Times 

“Lazic’s bright legerdemain and cunning balancing of weight and measure was entirely convincing; his cadenza a kaleidoscope of transformations.” - The Times 

 

“Like the playing in general of the gifted, young, Croatian-born, Salzburg-trained soloist, the slow movement was technically immaculate and gave off a delicate, purling beauty of sound" - Chicago Tribune

 

 

 

 

 

 

 

 

“If I give pride of place to Lazic it is because the particular combination of scores he offered showed him to be not only world-class in purely technical terms but because it showed an inquisitive intellect” - Buenos Aires Herald  

 

 “Lazic plays with palpable heart, with genuine spirit that derives entirely from the music itself, with dexterity, subtlety and insight that make this recital thoroughly compelling.” - The Telegraph 

“Lazic’s pianism rippling and sonorous, orchestral playing subtle and collaborative. I have never heard such an account of this masterpiece, every note picked out with telling inevitability.” - The Birmingham Post 

"Lazic is a classy artist, with a fine range of colour, taut trills and immaculate fingerwork. […] There’s much of beauty in the Croatian’s reading – his quality of sound, especially in the quieter regions, remains one of the pleasures of his playing.” - Gramophone Magazine