Uraufführung von Dejans „S.C.H.E.rzo für Orchester“ / Kroatische Erstaufführung von Dejans „Klavierkonzert im Istrischen Stil“
Indianapolis Symphony Orchestra & Krzysztof Urbański / Zagreber Philharmoniker & David Danzmayr
“This recording will surely add to this Croatian pianist’s reputation as one of the leading players of his generation.”
BBC Music Magazine (über "Life, Love & Afterlife — a Liszt recital", Onyx Classics)
„Dejan Lazic is the real deal.“
The Sydney Morning Herald (nach dem Klavierabend im Melbourne Recital Centre)

Aktuell

2019/20 Saison Highlights: Festivals, neue CD & Kompositionen, Konzerte auf 5 Kontinenten
Uraufführung von Dejan’s „S.C.H.E.rzo für Orchester“ am 17. Januar 2020 in den USA
Nach Konzerten in den USA & in Australien, zurück auf der Bühne in Europa
Die neue Saison 2018/19 beginnt im Concertgebouw Amsterdam mit Rachmaninov 2
Dejan in der „Rewind“-Rubrik des BBC Music Magazines (Mai Ausgabe)
Neue CD „The London Connection“ wurde veröffentlicht
Dejans Portrait im neuen Rondo Magazin
Konzerte im Frühling 2018 & UA von Dejans neuer Mozart-Bearbeitung in den USA

Archiv

Biographie

Dejan Lazićs erfrischende Interpretationen des Klavierrepertoires machen ihn zu einem der außergewöhnlichsten Künstler seiner Generation. Der Spiegel schrieb über Lazićs Liszt Aufnahme für Onyx Classics (April 2017): “Grandios fingerfertig, engagiert und gewitzt, dabei voller Tiefgang: Dieser Längsschnitt durch Liszts Œuvre ist ein Geschenk, für Einsteiger wie für Kenner”. Im Herbst 2017 hat Dejan während einer Tournee mit dem Niederländischen Kammerorchester und Gordan Nikolić Beethovens eigene Bearbeitung seines Violinkonzerts als Klavierkonzert in D-Dur, op. 61a, aufgenommen — diese CD erschien im Mai 2018 bei Onyx Classics.

Dejans Live-Aufnahme von Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2 mit dem London Philharmonic Orchestra und Kirill Petrenko wurde mit dem “Echo Klassik” 2009 ausgezeichnet, eine CD mit Beethovens Tripelkonzert ist 2015 bei Sony Music erschienen. Bei Channel Classics hat er zahlreiche CDs veröffentlicht, darunter die von Kritikern hochgelobte Reihe “Liaisons”.

In 2018/2019 debütiert Dejan Lazić unter anderem an der Staatsoper Hannover unter Ivan Repušić und mit dem Melbourne Symphony Orchestra unter Jukka-Pekka Saraste. Weitere Höhepunkte in dieser Spielzeit stellen seine Wiedereinladung zum Indianapolis Symphony Orchestra, zum Netherlands Philharmonic Orchestra unter Marc Albrecht, seine Konzerttournee mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Fawzi Haimor (mit Konzerten in Reutlingen, Ludwigsburg, Mailand und Modena), sowie seine Konzerte mit dem Zagreb Philharmonic unter David Danzmayr dar.  

Dejan Lazić spielt regelmäßig mit Orchestern wie dem Atlanta Symphony, Australian Chamber Orchestra, Boston Symphony, Budapest Festival Orchestra, Chicago Symphony, City of Birmingham Symphony Orchestra, Danish National Symphony, Helsinki Philharmonic, Kammerorchester Basel, NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, Netherlands Philharmonic, Rotterdam Philharmonic sowie dem Swedish Radio Symphony Orchestra. Konzertreisen führen ihn regelmäßig nach Asien, wo er auf einer China-Tournee mit dem Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer zu hören war, unter anderem tritt er auch mit dem NHK Symphony, Yomiuri Nippon, Seoul Philharmonic und Hong Kong Philharmonic auf. Mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Iván Fischer, Michael Francis, Andris Nelsons, Thomas Søndergård, Robert Spano, John Storgards, Krzysztof Urbański, Jan Willem de Vriend und Kazuki Yamada verbindet ihn eine gute und langjährige Zusammenarbeit.

Dejan Lazić ist auch als Komponist aktiv. Seit 2015 ist er bei den Sikorski Musikverlagen unter Vertrag. Sein Arrangement von Brahms’ Violinkonzert für Klavier und Orchester wurde 2009 mit dem Atlanta Symphony Orchestra und Robert Spano uraufgeführt und bei Sikorski veröffentlicht. Er spielte es u.a. bei den BBC Proms, im Concertgebouw Amsterdam, dem Chopin Festival Warschau, bei den Hamburger Ostertönen, in Nord- und Südamerika und in Japan. Sein “Klavierkonzert im Istrischen Stil”, op. 18, hat er seit der Uraufführung beim Aspen Music Festival in 2014 mehrmals gespielt. Im April 2017 wurde seine Tondichtung, “Mozart und Salieri” (inspiriert durch Alexander Puschkin), op. 21, durch das Indianapolis Symphony Orchestra unter der Leitung von Krzysztof Urbański, uraufgeführt. Lazićs Kadenzen zu Beethovens Klavierkonzerten Nr. 1 – 4 und Haydns Klavierkonzerten Nr. 4 & 11 wurden ebenfalls veröffentlicht, seine jüngste Mozart-Bearbeitung, “Rondo Concertante” für Klavier und Orchester (nach dem 3. Satz aus der Klaviersonate in B-Dur, KV 333) erlebte die Uraufführung im Juni 2018 beim “Mainly Mozart” Festival in San Diego, USA, mit dem Mainly Mozart Festival Orchestra und Michael Francis. Mit vier Kollegen komponierte Lazić das Werk „Forellenteich“, das im Oktober 2018 uraufgeführt sowie auf eine CD eingespielt wurde und im Herbst auf diversen Festivals in Deutschland zu hören ist. Derzeit arbeitet Lazić an seiner “Chinesischen Fantasie” für Violine und Orchester, op. 22.

Dejan Lazić wurde in Zagreb, Kroatien, in eine Musiker-Familie geboren. Er wuchs in Salzburg auf, wo er am Mozarteum (Klarinette, Klavier und Komposition) studierte. Die frühe Begegnung mit Zoltán Kocsis und Imre Rohmann beim Bartók Festival in Ungarn war ausschlaggebend für seinen künstlerischen Werdegang, außerdem erhielt er dort wichtige Impulse von Peter Eötvös. Heute lebt Dejan Lazić in Amsterdam. 

Zitate

Galerie

Rachmaninov: Moment Musicaux Op. 16, Nr. 1, Andantino (Ausschnitt)